Mittwoch, 29. November 2023

Warum lohnt sich ein Status in einem der Vielfliegerprogramme?

Persönlich bin ich bei mehreren Airlines in deren Vielfliegerprogrammen, bzw dann wieder im Zusamenschluss dieser. Mein Hauptsächliches ist Miles & More, da bin ich HON. Wie es dazugekommen ist schreibe ich gerne in einem anderen Blog.

Grundsätzlich sehe ich Vorteile, sehe aber auch die Bestrebungen bei den Programmen die Hürden hochzuschrauben um weniger, dieser zum Teil elitären Fluggäste, betreuen zu müssen. Bestes Beispiel ist die Programmänderung von Miles & More auf den 1. Januar 2024. Gefühlt werden in den Kategorien Senator und HON ein Drittel bis die Hälfte die Qualifikation nicht mehr erreichen, was für die (noch) verbleibenden mehr Platz in den Lounges bedeutet - jede Münze hat zwei Seiten! Zurück zum Thema:

Das Erlangen eines Status bei verschiedenen Vielfliegerprogrammen bietet eine Vielzahl von Vorteilen, die Reisende dazu motivieren können, Treue zu einer bestimmten Fluggesellschaft zu zeigen. Hier sind einige Gründe, warum es sich lohnen kann, einen Status bei Flugprogrammen zu haben:

1. Upgrades: Statusinhaber haben oft Zugang zu kostenlosen Upgrades in eine höhere Kabinenklasse, ganz speziell bei Überbuchung des Fliegers. Dies kann einen erheblichen Mehrwert bieten, indem Passagiere beispielsweise von der Economy Class in die Business Class oder First Class aufsteigen können. Auch besteht oft die Möglichkeit für Upgrades Meilen einzutauschen.

2. Bonusmeilen: Vielfliegerprogramme belohnen Statusmitglieder oft mit Bonusmeilen für jede geflogene Strecke. Diese zusätzlichen Meilen können für zukünftige Flüge oder andere Prämien eingelöst werden.

3. Priority-Services: Statusinhaber erhalten oft bevorzugte Behandlung in Form von Priority-Check-in, Priority Boarding und Priority-Gepäckabfertigung. Dies spart Zeit und macht das Reiseerlebnis insgesamt angenehmer für die Statuskunden.

4. Lounge-Zugang: Höhere Statusstufen gewähren normalerweise Zugang zu Flughafenlounges. In diesen Lounges können Passagiere vor dem Flug in einer komfortableren Umgebung entspannen, kostenlose Verpflegung und Getränke geniessen sowie von zusätzlichen Annehmlichkeiten profitieren, wenn sie denn nicht regelmässig überfüllt wären.

5. Garantierte Sitzplatzverfügbarkeit: Auf höheren Statusstufen haben Mitglieder möglicherweise eine höhere Priorität bei der Buchung von Prämienflügen, was die Verfügbarkeit von Sitzplätzen in stark nachgefragten Zeiten verbessern kann.

6. Flexibilität bei Änderungen: Höhere Statusstufen bieten oft mehr Flexibilität bei Flugänderungen, Umbuchungen oder Stornierungen ohne zusätzliche Gebühren.

7. Zusätzliche Serviceleistungen: Statusinhaber können auch von speziellen Serviceleistungen profitieren, wie zum Beispiel bevorzugten Kundenservice, speziellen Reservierungshotlines und speziellen Reiseangeboten.

8. Anerkennung und Statussymbole: Ein höherer Status in einem Vielfliegerprogramm kann auch als Statussymbol dienen. Reisende können sich durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundenen Vorteile geschätzt und besonders "fühlen".

Insgesamt können diese Vorteile dazu beitragen, das Reiseerlebnis angenehmer und effizienter zu gestalten, insbesondere für Vielflieger, die regelmässig mit derselben Fluggesellschaft unterwegs sind.

Anmerkung zu Punkt 1: die Frage bleibt zu beantworten, wie einfach dies denn wirklich ist mit den Upgrades und Freiflügen gegen Meilen und Vouchers. Aktuelles Beispiel, auf einem Flug von USA nach Europa mit einer Swiss Maschine sind die Wartelisten wie folgt: 14 von Eco auf Business mit Voucher und Meilen, davon sind 5 Senatoren; 7 von Business auf First, wer da die Plätze bekommt aufgrund seines Loyality Programms und des Status, ist mir verschlossen.

Anmerkung zu Punkt 5: tendenziell werden immer weniger Sitzplätze für Prämienflüge angeboten, kurzfristig geht da meistens gar nichts mehr. Ist auch verständlich, wenn ein Sitzplatz verkauft werden kann, warum soll er „verschenkt“ werden?

Anmerkung zu Punkt 7: Senatoren und HON haben bei Miles & More eine eigene Hotline, allerdings werden Anrufe auf die Schweizer Hotline am Abend auf die Lufthansa umgeleitet. Wehe man hat ein Swissticket, das wird nach 22 Uhr von Lufthansa nicht umgebucht, geändert oder stoniert - sie haben keine Logins. 

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