Wow - diese Einladung habe ich sehr gerne angenommen!
Ich durfte in die Werft um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Ganz selbstverständlich steigen wir in unsere Flugzeuge, setzen uns hin und bald schon geht es los. Da ich wohl keine Ausnahme bin, wer denkt in diesem Augenblick schon an Wartung und Unterhalt, Reparaturen und regelmässige Überprüfungen, also ich nicht! Nach diesem tollen Abend ist meine Optik jetzt etwas anders.
Wir wurden begrüsst und mussten die Sicherheitschecks über uns ergehen lassen, da wir Flughafengelände betraten. Natürlich trugen wir alle einen Badge der uns als Besucher auswies! Ab in den Bus und rüber zur Werft.
Bevor wir uns umschauen durften, gab es eine Präsentation vom technischen Dienst. Wieviel Wartungen an wie vielen Flugzeugen für wie viele Airlines mit welchem Personalbestand durchgeführt werden - alles grosse Zahlen, die ich mir leider nicht merken konnte. Ich bin sicher, auf Nachfrage kriegt man dies zugeschickt. Es war auf jeden Fall eine stattliche bis gigantische Masse.
Dann ging es los in die riesige Werft, da stand auch eine Boeing 777, extra für uns reingezogen. Diese Maschine hätte erst am anderen Tag in die Wartung gemusst, aber zum Anschauen und begehen, jetzt natürlich ideal für uns, darum stand sie bereits da.
Wie wurden in zwei Teams aufgeteilt, die einen blieben in der Halle, die anderen durften in die 777 rein.
Dann kam natürlich ziemlich schnell die Frage auf, wo schlafen denn die Flugbegleiterinnen und -begleiter?
Wir durften diese Räume anschauen, schon ziemlich eng...
Auch hier, die Kamera schräg damit ich überhaupt was draufgekriegt habe. Zu sehen ist der Entertainmentbildschirm und natürlich das Bett!
Weiter ging es zum Cockpit! Seit 9/11 sind wohl ganz wenige von uns in den Genuss gekommen mal ins Cockpit zu gehen, wir durften und konnten uns da auf die Sitze setzen. Ein unbeschreibliches Meer aus Knöpfen, Schaltern, Tasten und Bildschirmen sowie Anzeigen - als Laie unüberschaubar, als Profi wohl gewohnt und vertraut. Ich glaube schon, dass es richtig ist, wenn die Ausbildung zum Piloten etwas dauert und dann die typenspezifische Schulung erst einsetzt. Unser Vertrauen in die da vorne ist gross!
Es war wirklich toll mal dasitzen zu dürfen und sich das aus der Nähe anschauen zu können.
Ich bin sicher, uns ist es in der Kabine schon lange nicht mehr bewusst was da im Cockpit für eine Leistung jeden Tag, auf jedem Flug erbracht wird. Dem kann ich nur mit Respekt und Ehrfurcht begegnen!
Natürlich will ich hier den Rest der Crew nicht ausschliessen! Euch allen: Respekt!!!
Das bringt uns zur nächsten Frage, wo gehen die Piloten hin wenn sie Pause haben? Nicht zur flugbegleitenden Crew, da auf die Piloten jederzeit und immer Zugriff sein muss...
Hier sind ihre Ruhemöglichkeiten, im Hintergrund zwei Schlafbereiche und im Vordergrund zwei Sitze um sich auf den nächsten Flugabschnitt vorzubereiten!
Der nächste Bereich im 777 war der Frachtraum. Auch hier gross, und was ich nicht gewusst habe, obwohl eigentlich logisch, nicht durchgehend. Laienhaft gesprochen, es sind zwei riesige Räume wo Fracht reingeschoben werden kann, dazwischen liegen die Center-Tanks...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen